Garten- und Landschaftsbau in Berg
Berg liegt am Ostufer des Starnberger Sees, etwa 20 Minuten von unserem Betrieb in Gauting. Zur Gemeinde gehören Leoni, Kempfenhausen, Allmannshausen, Assenhausen, Aufkirchen und Höhenrain – und die Gemeinde zerfällt gärtnerisch in zwei sehr verschiedene Hälften: die alten, großen Gärten am Seeufer und die offene, landwirtschaftlich geprägte Hochfläche im Osten.
Am Seeufer: Leoni, Kempfenhausen, Allmannshausen
Die Grundstücke zwischen der Uferstraße und dem Wald sind groß, alt und dicht bewachsen. Viele werden seit Generationen gärtnerisch genutzt, und entsprechend viel Bestand ist vorhanden: Gehölzgruppen, gewachsene Hecken, Wege, Mauern und Sitzplätze aus verschiedenen Jahrzehnten.
Drei Dinge bestimmen die Arbeit am Ostufer:
Der Boden hält Wasser. Der Untergrund besteht aus Moränenmaterial: bindig und lehmig, im durchnässten Zustand schwer zu bearbeiten. Rasenflächen vermoosen, Beete verdichten sich, und nach nassen Wochen bekommen Wurzeln keine Luft mehr. Das löst man über den Bodenaufbau und die Pflanzenauswahl, nicht über jährliches Nachsäen.
Der Wald steht direkt dahinter. Viele Grundstücke am Ostufer grenzen an Waldrand. Das bedeutet Laubmengen, die mit einem normalen Hausgarten nicht zu vergleichen sind, Wurzeldruck bis in die Beete und Sämlinge von Ahorn und Esche, die jedes Jahr neu auflaufen. Wir halten den Waldrand zurück und planen den Laubdienst im Herbst als feste Position ein, nicht als Zusatztermin.
Die Zufahrt ist eng. Die Uferstraße und die Stichwege dorthin sind schmal, Wendemöglichkeiten selten. Wo kein Lkw hinkommt, liefern wir in Etappen und arbeiten mit Kleingerät. Wir schauen uns die Zufahrt vor dem Angebot an und rechnen den tatsächlichen Aufwand ein – lieber ein ehrlicher Preis vorher als ein Nachtrag mittendrin.
Höhenrain und Aufkirchen
Auf den Hochflächen um Aufkirchen und Höhenrain ist die Lage eine andere: ebener, offener, ländlicher. Größere Grundstücke, teils mit Obstbaumbestand, Übergänge in die Feldflur. Hier geht es um Wiesenpflege, Obstbaumschnitt, Windschutzpflanzungen und die Instandhaltung von Zufahrten – und die Kosten liegen deutlich unter denen der großen Gärten am Ufer.
Alter Baumbestand am Ufer
In Leoni und Allmannshausen stehen Gärten mit erheblichem Altbaumbestand. Diese Bäume brauchen fachgerechte Pflege und regelmäßige Kontrolle, nicht Rückschnitt aus Bequemlichkeit. Ein gekappter Baum treibt mit schwach angebundenen Trieben wieder aus und wird mittelfristig gefährlicher, nicht sicherer. Wir arbeiten mit Kroneneinkürzung über Ableitung auf Seitenäste und prüfen vor jeder Fällung, ob die Baumschutzverordnung greift.
Was wir in Berg anbieten
Gartenneuanlage und Umgestaltung, Baumpflege und Verkehrssicherung, laufende Pflege großer Gärten, Laub- und Räumdienst, Wiesen- und Obstbaumpflege auf der Hochfläche sowie Pflasterarbeiten, Zufahrten und Erdarbeiten mit eigenem Gerät. Die Besichtigung vor Ort ist kostenlos – bei Grundstücken dieser Größe ist sie ohnehin die einzige seriöse Grundlage für ein Angebot.