Garten- und Landschaftsbau in Feldafing
Feldafing liegt am Westufer des Starnberger Sees, etwa 22 Minuten von unserem Betrieb in Gauting. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Garatshausen und Wieling.
Ein Ort mit gärtnerischer Vorgeschichte
Kaum eine Gemeinde im Landkreis ist so stark von Gartenkultur geprägt wie Feldafing. Der Landschaftspark am See geht auf Peter Joseph Lenné zurück, und die Villengärten aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert haben ein Gestaltungsverständnis hinterlassen, das man den Grundstücken bis heute ansieht: großzügige Rasenflächen, Sichtachsen zum See, Solitärbäume statt Beetkanten, weiche Übergänge statt harter Grenzen.
Wer in Feldafing einen Garten pflegt oder umgestaltet, arbeitet fast immer im Bestand. Und das ist eine andere Aufgabe als eine Neuanlage: Es geht darum zu erkennen, was den Garten trägt, bevor man etwas verändert.
Alter Baumbestand – die eigentliche Substanz
Buchen, Linden, Bergahorne und Eiben in Feldafinger Gärten sind regelmäßig achtzig Jahre und älter. Diese Bäume sind der Wert des Grundstücks. Sie brauchen:
- Fachgerechten Pflegeschnitt – Totholz entfernen, Krone auslichten, bei Bedarf über Ableitung auf Seitenäste einkürzen. Keine Kappung: Ein gekappter Altbaum wird mittelfristig gefährlicher, weil die Neuaustriebe schwach angebunden sind.
- Regelmäßige Sichtkontrolle, besonders bei Bäumen in der Nähe von Wegen, Gebäuden und Grundstücksgrenzen. Das ist Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers, und im Schadensfall zählt die Dokumentation.
- Schutz bei Bauarbeiten. Der Wurzelraum reicht weiter als die Krone. Verdichtung durch Baustellenverkehr oder ein Aushub im Wurzelbereich bringt Altbäume häufiger um als jeder Sturm – nur zeitversetzt über mehrere Jahre.
Vor jeder Fällung prüfen wir, ob der Baum unter die kommunale Baumschutzverordnung fällt.
Schatten – das Dauerthema
Wo alte Bäume stehen, wächst kein Rasen. Das ist der häufigste Wunsch, den wir in Feldafing nicht erfüllen können und auch nicht sollten: Rasen unter einer geschlossenen Buchenkrone ist eine Dauerbaustelle. Sinnvoller sind schattenverträgliche Flächen – Waldsteinia, Efeu, Elfenblume, Farne, Funkien, Wildstauden. Sie sehen nach drei Jahren besser aus als jede Nachsaat und brauchen fast keine Pflege.
Große Grundstücke, laufende Pflege
Die Grundstücke sind hier überdurchschnittlich groß, und viele Häuser werden nicht ganzjährig bewohnt. Für beides ist eine laufende Betreuung die passende Lösung: ein fester Jahresplan mit definierten Einsätzen, dazu Kontrolle des Grundstücks in Abwesenheit. Wir übernehmen das mit festem Team, sodass dieselben Leute den Garten über die Jahre kennen.
Was wir in Feldafing anbieten
Pflege und Umgestaltung gewachsener Gärten, Baumpflege und Verkehrssicherung, schattenverträgliche Bepflanzung, Neuanlage von Wegen und Terrassen, Pflasterarbeiten, Erdarbeiten sowie Grundstücksbetreuung für Zweitwohnsitze. Beratung vor Ort kostenlos.